Geschichte des Wäschewaschens
Pulsator- oder Wirbel-Waschmaschine

                     Pulsator-Waschmaschine

In den fünfziger und sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts bauten einige Betriebe Maschinen mit Wirbelscheiben oder Wirbelschrauben, die am Bottichboden eingebaut waren. Durch eine Scheibe, die nur niedrige wellenförmige Erhebungen hatte oder einem einer überdimensionalen Schraubenspitze ähnelndem Teil wurde in der Lauge eine Wirbelbewegung erzeugt, die auch die Wäsche bewegte. Dabei war die mechanische Beanspruchung des Waschgutes kleiner als bei einer Drehkreuzwaschmaschine. Bei dieser setzte nämlich ein relativ großes Drehkreuz, das sich abwechselnd nach links und rechts bewegte, durch den direkten Kontakt die Wäsche in Bewegung. Bei den Wirbelmaschinen, die auch Pulsator-Waschmaschinen genannt wurden, war dieser Kontakt mit dem Waschgut geringer, was für das Gewebe schonender war. Der Nachteil war jedoch, dass sich durch das andauernde Drehen in nur einer Richtung die Wäschestücke oft ineinander verwickelten.